Die Welt braucht Twitter. Ein Kurzplädoyer

// 17. Juni 2011

Twitter…oder besser noch: Ein “Twittoyer”! Der Globus hat natürlich auch ein Anrecht auf Facebook und sowieso das gesamte Social Media Phänomen, aber trotzdem möchte ich hier und heute eine komprimierte Lobeshymne auf den “140-Zeichen-Microbloggingdienst” (der mit wenig Privatsphären-Firlefanz bestückt, mein Herz erwärmt) ausprechen. Nachdem ich seit Februar 2009 Teil des globalen “Gezwitschers” bin (Danke Ed) und sogar schon einmal ein Twittagessen hatte (und noch ein spätes, sehr kulinarisches Danke an @motweet und @almstudio), fühle ich mich berufen, die Flaggen zu hissen. Ausschlaggebend für meine illustren Gedanken war ein News-Beitrag von Jakob Steinschaden auf futurezone.at mit dem Titel “Kann Twitter das neue Facebook werden?” Und da gehen die Denkrichtungen der globalen Opinionleader in erfrischend viele Richtungen.

CNN-Kommentator Adam Ostrow sieht ganz klar einen Zweikampf (Anm. Facebook und Twitter) um die Social-Network-Krone. Der Grund: Der Wachstumshype scheint jetzt – wo es in Richtung 700 Millionen Nutzer geht – vorbei zu sein. In den Kernländern (USA, Kanada, Großbritannien) sind die Mitgliederzahlen sogar gesunken. Für das Zuckerberg-Imperium war der Mai kein Wonnemonat: Minus 6 Mio. Nutzer (!) in dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Und: Böser, böser Apfel! Im neuen Apple-Betriebssystem iOS 5 (ab Herbst) wird Twitter ein fixer Bestandteil sein.

Dem nicht genug, hier meine 3 persönlichen Motivationssäulen für den symphatischen blau-gelben Vogel:

  • Einfach, Einfach, Einfach. Die simple Handhabe an sich ist das geniale. Nach dem Motto “keep it simple and stupid”, d.h. entweder 140 Zeichen oder geh brausen :-).
  • Kein Privatsphären-Dschungel à la Facebook, der sich scheinbar an den Zuckerberg’schen Stimmungsbarometer anpasst und so mitunter undurchschaubar wird. Was du auf Twitter sagst, bleibt dort und ist somit öffentlich. Basta.
  • Das beste globale News-Tool (“Morsezeichen 2.0″). Nicht erst seit der Flugzeug-Notlandung auf dem Hudson River ist bekannt – die Breaking-News sind erst auf Twitter und dann auf CNN. Und: Folgt man den richtigen Köpfen, so ist das Einsparungspotential im Bereich der Online-Recherchen enorm. Viele Links mit interessanten Themen zwitschern selbstständig in deinen Account. So finde ich News, Innovationen oder Studien, die ich selbst nie entdeckt hätte.

Also, follow me: http://twitter.com/stefanheinisch (wenn möglich auch mal österreichische TourismuskollegInnen – wo seid ihr?).




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