Mit ‘reputationsmanagement’ getaggte Artikel

Die Tourismus-Dorf AG kommt.

13. April 2015

Die neue WIR-KulturMag. Dr. Hartl (bloggender Geschäftsführer der ÖHT) hat mich am Wochenende mit seinem Beitrag auf dem tp-blog auf eine Idee gebracht. Er schreibt dort am 7. April über den Tourismus und die digitale Welt, Preistransparenz, Reiseblogs, die Tatsache, dass durch “digitale Helferlein” eh bald alles vermessen wird, aber auch über alternative Finanzierungsformen, wie dem “Crowdfunding”. Und dann ist da noch das Zukunftsinstitut, das in der lesenswerten Trend-Studie “Die neue WIR-Kultur“, den Aufbruch ins Zeitalter der Kollaboration sauber aufbereitet und auch graphisch schön abliefert.

Ich möchte aus diesem Innovations-Plastilin einen frischen Handlungsansatz für die Tourismuswirtschaft (v.a. in alpinen Dörfern) formen. Ich habe hier ja auch schon über den Verfall der “Verbandsstrukturen” oder die Frage “Wer braucht denn noch Intermediäre wie eben klassische Tourismusverbände es sind oder wie lange noch?” gebloggt und einige Thesen aufgestellt (zum Nachlesen: http://www.illustro.at/servus-srecno-ciao-abschied-auf-raten-01-stefan-heinisch-tourismus.htm).


Ein Fieep. Oder Ennio Morricone macht Auto.

9. März 2015

1968-Alfa-Romeo-Tipo-33-Stradale-01968 baute Alfa Romeo derartige Kunstobjekte zum Niederknien. Den Tipo 33 Stradale. Heute gibt es von den Mailändern neben der Ausnahmeerscheinung 4C (eigentlich leistbar, aber gar nicht familientauglich mit überlanger Wartezeit) den Kleinwagen Mito und die Giulietta. Ganz, ganz großes Desaster. Und es dauert noch bis endlich der 159er-Nachfolger kommt. Grund genug mal zur Mutter Fiat rüberzuschaun, die letztes Wochenende in Österreich den 500 X präsentierte. Ennio Morricone lieferte im kultigen 68er-Jahr übrigens die Filmmusik für Spiel mir das Lied vom Tod (Originaltitel “C’era una volta il West”) und schrieb damit Filmgeschichte. Und nun kommt im März 2015 ein Kompaktwagen auf den Markt, der für mich den Spirit des Italo-Western-Filmmusikkomponisten in sich trägt. Gut geerdete Italo-Amerikanische D.N.A.: Unterbau, Fahrwerk und Allradtechnik aus dem Hause Jeep (Renegade) gepaart mit italienischem Chic + viel Gefühl für Stil und alles Haptische. Innen wie außen.


Servus. Srecno. Ciao. Abschied auf Raten. 02.

6. März 2015

Family Fun am Osee “In Kärnten ist der Wurm drin”, schreiben Inge Baldinger und Alexander Purger in den Salzburger Nachrichten am Samstag, 28.2.2015. Die pointierte Einleitung – “Europa hat Probleme mit einem südlichen Mitgliedsland. Österreich auch” – und der nachfolgende Artikel zeigen mit dem Finger geradewegs dort hin, wo Kärnten selbst weiß, dass der Schuh ordentlich drückt. Und zwar anhand folgender Parameter: Die Quote der unehelich geborenen Kinder ist mit 53% klar Nr. 1 in Österreich, gleichfalls der Anteil der über 65-jährigen an der Gesamtbevölkerung mit fast 20% (2030 dann sogar 28%, wenn die Prognosen halten). Fazit: Kärnten ist überaltert und bricht überdurchschnittlich oft kirchliche Traditionen.


Konkurrenz belebt

25. April 2014

furtenbach-riccabona-wisser-AO&…meistens das Geschäft. Sagt man doch. Das dürfte somit auch auf den Tourismus und das Hotelgewerbe zutreffen, oder? Was aber, wenn eine Künstlergruppe für 30 Tage ein bestehendes 4*-Hotel nach neuen, anderen “Spielregeln” führt? Es zum Teil sogar räumlich adaptiert, atmosphärisch umkrempelt und neu definiert? Und all das mit sehr hohem Qualitätsanspruch. Das Beste überhaupt: Die Eigentümer dieses 100 Betten Hotels im Biosphärenpark Nockberge haben sogar zugestimmt. Anfangs natürlich skeptisch, aber schlußendlich doch freiwillig, lediglich mit der Unterstützung einer feinen Prise Überredungskunst der zukünftigen “Betreiber”.


Spirowas? Ein Hotelkonzept am Prüfstand.

18. November 2012

IchbinjetztmaldaEin neues Hotel in der grünen Mark, das viel verspricht. “Zeit und Raum Zum Atem holen” oder “Das Hotel am Puls von Kultur und Natur”. Eine hoffentlich ernst gemeinte Ansage, denn oberflächlich-schöne und stilistisch gelungene Archtekturkonzepte mit erschreckend wenig Ideen-Tiefgang gibt es doch ausreichend in der Alpen-Hotellerie. Deshalb entscheide ich mich für einen November-Kurztest, nachdem das 4-Sterne Spirodom in Admont (gleich neben dem Benediktinerstift mit dem größten klösterlichen Bibliotheksaal der Welt!) seit kurzem seine Pforten für Ruhesuchende geöffnet hat und noch dazu mit Opening-Rabatten lockt.


Bye Bye Mr. Lakeboy

11. April 2012

Gernot am SeeGernot geht. Und zwar bald. Nach Tirol. Kommt dieser Schritt des in der Branche so geschätzten Tourismus-Profis, der seit 2005 die Geschicke der Wörthersee Tourismus GmbH lenkt, überraschend? Oder anders gefragt: Warum tauscht er (in Gottes Namen!) das südliche Seepromenadenflair Veldens gegen die wahrscheinlich sehr ländliche Beschaulichkeit Erpfendorfs? Eine Mutmaßung in 5 Thesen.


Kärnten 2049. Etwas jenseits der Mindset-Matrix.

28. Februar 2012

kurz vor dem Winter des LebensIch bin wieder da! Und dieser Blogpost ist nicht nur die Fortsetzung der “Rebellion im psychosozialen Mindset”. Nein, ich schreite ganz mutig voran. Bin hungrig nach Erfahrung und wage einen schnurstracksgeraden Quantenblick in ferne Realitäten. Kärnten 2049. Die Parallelwelt. Jenseits der Mindset-Matrix. Josef, 89, sitzt auf einer einfachen Bank aus oberflächenbehandeltem Lärchenholz. Traurig und den Kopf tief nach vorne gekippt, wartet er regungslos in der überdachten E-Bus-Haltestelle auf das letzte Nachttaxi, das ihn zurück in die energieautarke Seniorenresidenz bringen wird, wo er seinen Lebensabend in Würde verbringen darf. EU-konforme LED-Leuchtkörper zeichnen eine subtil bizarre, aber sehr urban anmutende Atmosphäre in eine viel zu trockene Kärntner Landnacht.


Familophil. Eine Urlaubsgeschichte.

13. Juni 2011

Day 161 of 365 - Ring BearerJens-Uwe, er wird so um die 40 sein, muss büßen. Aber warum nur? Er scheint der Typ Familienvater zu sein, der im trauten Heim (das in seinem Fall, d.h. dem Dialekt nach zu urteilen, wohl im Schwäbischen liegt) work-life bedingt, nur sehr wenig Zeit mit den Kindern verbringt. Und das wird ihm nun im Urlaub zum Verhängnis. Tapfer, aber auch hilflos versucht er seine zwei kleinen Raubtiere zu bändigen. Der eine, Luca (5) prüft mit dem Bobbycar (das ohne Zweifel nicht mehr so ganz mit seinem stämmigen Körperbau harmoniert) den Hotelgarten auf dessen Renntauglichkeit, was andere Familien nicht uneingeschränkt gut heißen, da er temperamentvoll unterwegs, keine Rücksicht auf kleinere Artgenossen zu nehmen scheint. Ein filigranes, blondes Mädchen (wo sind nur ihre Eltern!) rettet sich mit einem für ihr Alter sehr mutigen Satz gerade noch rechtzeitig vor dem vorbeirasenden “Nachwuchs-Vettel” in die Sandkiste, stolpert dann aber in ihren Mini-Crocs unglücklich und legt mit der süßen “Hello-Kitty-Jacke” stilvoll aber unfreiwillig einen lupenreinen Bauchfleck in die vom letzten Regen noch gut durchnässte Oberfläche. Auch wenn es erst kurz vor 11 Uhr ist, steht eines schon fest. Heute ist nicht Jens-Uwes bester Tag.


Gekommen um zu bleiben

1. Juni 2010

Weltweit gibt es derzeit ca. 200 Millionen Blogs. Da stellt sich aus globaler Sicht gleich mal die Frage, ob denn jemand auf den Blog von Stefan Heinisch gewartet hat. Wohl nicht. Trotzdem ist er nun da. Er trägt den Namen Illustro und wird fortan so etwas wie mein permanentes, persönliches Online-Tagebuch sein mit dem Ziel, möglichst viel “Value” in meine Geschichten & Schilderungen zu verpacken. Ob mir das auch immer gelingt, bleibt abzuwarten.